Thesen zur Bildungspolitik

Herzlichen Willkommen zur ersten Folge in der Reihe: „7 Thesen zur Bildungspolitik“.

Bevor ich meine erste These präsentiere, möchte ich heute der Frage nachgehen: Wie sieht es mit der Bildung in Brandenburg eigentlich aus? Welche Spuren hat die jahrelange rot-rote Bildungspolitik hinterlassen?

Auf dem Landesportal Brandenburg, der offiziellen Internetseite der Landesregierung liest man: „Der Bildungserfolg soll nicht von der sozialen Herkunft abhängen – deshalb hat Bildung im Land Brandenburg oberste Priorität.“

Stimmt das? Sieht man sich Bildungsvergleichsstudien an, dann rangiert Brandenburg unter dem deutschen Durchschnitt. Andere Bundesländer wie Sachsen und Bayern führen das Feld an. Deutschland selbst liegt nur im internationalen Mittelfeld.

Nun sind solche Studien mit Vorsicht zu genießen, denn sprachliches Ausdrucksvermögen, Fremdsprachenkenntnisse, Literatur, Geschichte, Geographie, Politik, Kunst, Musik usw. werden nicht gemessen. Aber auch die persönlichen Erfahrungen älterer Kollegen bestätigen einen Abfall der Bildungsstandards. Die Zahl der Rechtschreibfehler, die 10-Jährige in D machen, hat sich in den letzten 40 Jahren um 77% erhöht (nach Josef Kraus, von 1987 bis 2017 Präsident des Deutschen Lehrerverbandes). Schockierend viele Studenten beherrschen die deutsche Rechtschreibung nicht sicher, brechen ihr Studium ab.

Die Zahl der 1,0-Abiturzeugnisse hat sich dagegen in den letzten Jahren deutlich erhöht. 2011 gab es 141 mal die Note 1,0 in Brandenburg, 2018 waren es 245 (aus der MAZ, 12. Juli 2018). Der Zusammenhang, aus dem diese Zahlen in dem Artikel stammen ist übrigens bezeichnend: In dem Artikel ging es darum, dass Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) in ihrer Lobrede auf die besagten 245 1,0-Abiturienten fast wortgleich die gleiche Rede wie ihr Amtsvorgänger Günter Baaske (SPD) gehalten hat. Baaske hat seine eigene Rede übrigens auch sehr gut gefallen, er hat nämlich jahrelang die gleiche Rede gehalten. Er selbst hatte dafür übrigens selbst bei seiner Amtsvorgängerin Martina Münch (SPD), der heutigen Wissenschaftsministerin, abgekupfert. Sie sehen: Der Fisch stinkt in Brandenburg vom Kopf her!

Eines muss betont werden: Natürlich sind viele Brandenburger Schüler und Schulen als Ganzes erfolgreich, aber sie sind es nicht wegen, sondern trotz der rot-roten Bildungspolitik. Lehrer bemühen sich redlich, arbeiten sich auf bis zum Burnout, weil sie zerrieben werden zwischen der Realität und den praxisfernen Ideen des Bildungsministeriums. Leidtragende dieser Politik sind aber nicht nur die Lehrer, sondern auch die Eltern und vor allem: die Schüler. Sie werden eine solide Bildung gebracht.

Ich bin überzeugt, dass das schlechteste Schulsystem leistungsstarke Schüler nicht unterkriegt. Und auch da, wo das Elternhaus sich darum bemüht, Defizite auszugleichen, kann gar kein so großer Schaden angerichtet werden. Es trifft aber gerade diejenigen, denen nicht alles schon in den Schoß gelegt wurde. Von daher hängt der Bildungserfolg dann eben doch stark von der sozialen Herkunft ab, auch wenn die SPD den Leuten das Gegenteil zu verkaufen versucht.

Wir als AfD möchten die rot-roten Bildunsgexperimente beenden und setzen stattdessen auf solide, bewährte Bildungspolitik. Dazu präsentiere ich ihnen ab morgen 7 Thesen, in denen ich ein paar wesentliche Punkte erläutere, auf die es dabei meiner Meinung nach ankommt.

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